Wir befassen uns mit der Entwicklung von Rahmenkonzepten, um auf jedem Einrichtungsgelände gartentherapeutische Aspekte umzusetzen. Dabei ist der in sich geschlossene Demenzgarten ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit, wir verfolgen jedoch darüber hinaus das Ziel, die Gesamtanlage eines Einrichtungsgrundstücks als Lebens- und Beschäftigungsraum für alle Bewohner nutz- und erlebbar zu gestalten.

Dieser Ansatz ist nicht zwangsläufig mit hohen Kosten verbunden, denn die Erfahrung zeigt, dass die Bedürfnisse von Bewohnern mit Ihrer Biografie in Zusammenhang gesehen werden sollten - es wird also die sinnvolle Beschäftigung in Anlehnung an das frühere Leben angestrebt. Kommunikationsverbesserung untereinander und mehr Lebensfreude sind die positiven Ergebnisse dieser Bemühungen - davon profitieren Bewohner wie Mitarbeiter.

 

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Zur Zeit gehört die Gartentherapie noch nicht zum Regelangebot in Seniorenheimen, deshalb stellt sie einen wesentlichen Beitrag zur Profilbildung - und damit zur verbesserten Konkurrenzfähigkeit - jeder Einrichtung dar. Die Frage der Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit muss deshalb immer auch unter diesem Aspekt betrachtet werden.

Diverse Fördermöglichkeiten stehen derzeit außerdem noch zur Verfügung.


 

 

 

 

 

Der Sinnesgarten in Rees wurde nicht nur für demenziell erkrankte Menschen konzipiert, sondern wird auch von Bewohnern mit sonstigen geistigen Behinderungen genutzt. Die Ausstattung ist deshalb nicht ausschließlich auf Senioren ausgerichtet.

Ein Grill- und Feuerplatz, die Werkstatt mit Bastelauto, eine Freiluftkneipe mit Theke, der Sandstrand mit Ruderboot und ein Barfuß - Fühlweg gehören ebenso dazu wie eine Obstwiese und der Nutzgarten.